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KvB

Galateo Blog

13. Apr
2015
Verfasser:
KvB

Business Etikette: Smalltalk Knigge like

Ist Smalltalk wirklich so wichtig?

Was für manche ganz leicht ist, wird für andere zum Horror Trip: Smalltalk.  Oft wird dieses ‚leichte Plaudern’ mit negativen Eindrücken verbunden, und als oberflächliches Geschwätz kategorisiert. So einfach ist das aber nicht. Smalltalk ist eine der wichtigsten Soft Skills um soziale Netzwerke zu bilden und aufrecht zu erhalten. Und damit sind nicht Facebook, Twitter und co gemeint. Vor allem im beruflichen Alltag treffen wir die verschiedensten Personen, und müssen uns mit Ihnen auseinandersetzen und vernetzen. Ob Kunden, Geschäftspartner oder Kollegen,  wir müssen mit Ihnen über irgendetwas sprechen, um eine Beziehung aufzubauen. Es ist eigentlich ganz einfach, man muss sich nur an ein paar Regeln halten, und etwas üben. Und schon werden Ihre geschäftlichen Beziehungen deutlich erfolgreicher.

Was ist denn Smalltalk überhaupt? Smalltalk ist ein zwangloser, lockerer, unterhaltsamer und im besten Fall auch humorvoller Austausch ueber fuer alle Beteiligten interessante Themen. Er schafft eine angenehme Atmosphäre, ermöglicht das Kennenlernen und bietet die Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern.

Aber Smalltalk ist nicht nur nett, sondern auch extrem nützlich. Vor allem im Business Bereich, werden wir oft mit Situationen konfrontiert, in denen wir Smalltalk machen müssen, um neue Kontakte zu knüpfen, alte aufrechtzuerhalten und unsere Netzwerke zu stärken.

Ein guter Smalltalk ist der Einstieg zu allen Business Themen, und sollte somit nicht länger als 10-15 Minuten dauern. Und über was sprechen Sie in dieser Zeit am besten? Soziologen haben herausgefunden, dass es unabhängig von der Geschlechtszugehoerigkeit einige Themen gibt, über die jeder gerne und offen spricht:

Alltagserfahrungen, Öffentliche Ereignisse und Interesse – Geschmacksfragen, sind unproblematische Themenbereiche, zu denen jeder etwas beitragen kann. Natürlich gehört dazu auch das Wetter, aber es muss ja nicht unbedingt immer langweilig sein! Versuchen Sie es doch mal in eine lustige Anekdote einzupacken, mit der Sie auch etwas von sich erzählen. Natürlich nichts zu persönliches!

 Themen, die Sie auf jeden Fall meiden sollten sind Geld, Krankheiten und Tod, Ihre persönlichen politischen und religiösen Meinungen und Moralvorstellungen, sowie alle Kommentare (auch positive) über den Körper der anderen. Tratsch ist übrigens auch Tabu! Wem würde das schon gefallen, wenn am Nebentisch alle über einen reden.

Wenn Sie jetzt nett über das Wetter oder den neuen Radweg plaudern, und Ihr Gegenüber trägt so gar nichts dazu bei, sollten Sie entweder das Thema wechseln, oder, um die anderen zum Sprechen zu motivieren, offene Fragen stellen. Aber Achtung! Sie sind nicht die Inquisition, fragen Sie Ihr Gegenüber auf keinen Fall aus! Erklären Sie besser den Grund für Ihre Frage und sagen Sie etwas über sich. Und vergessen Sie nie zu lächeln, zu nicken, dem anderem zu verstehen zu geben, dass Sie wirklich zuhören und das Gespräch zu schätzen wissen.

Natürlich muss man auch irgendwann gehen, es gibt ja noch andere im Raum, mit denen Sie sprechen sollten. Am besten funktioniert hier die direkte Art. Sie verabschieden sich, klar, und ohne Ausflüchte mit einem Satz wie „Es war wirklich sehr interessant mit Ihnen zu sprechen, ich würde das Gespräch gerne wiedermal aufnehmen. Jetzt muss ich mich verabschieden, auf Wiedersehen.“

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